Drück mal auf Pause!

Warten an der Bushaltestelle? Wir scrollen am Smartphone. Zeit schlafen zu gehen? Nur noch kurz ein paar What’s App Nachrichten beantworten. Youtube-Yoga? Ach, eine E-Mail dazwischen, halb so schlimm.

Für viele von uns ist es zur Normalität geworden, jede noch so kleine Pause mit Aktivitäten am Smartphone zu füllen. Die Pandemie hat diese digitale Präsenz noch zusätzlich verstärkt und vor allem auch unser Privatleben ins Internet verlegt. Die digitale Wert bringt natürlich viele Vorteile mit sich, dennoch ist es hin und wieder notwendig Abstand davon zu nehmen.

Abstand vom Alltag bei der Wurzelwerkstatt / Foto: Wurzelwerkstatt, Maximilian Salzer 

Konzentration, und bessere Gespräche

Das Handy vibriert, das E-Mail Postfach blinkt, Instagram zeigt neue Nachrichten, … Durch die ständige Erreichbarkeit (und Alarmbereitschaft) und die unmittelbare Reaktion auf Nachrichten, wird unsere Aufmerksamkeit und unser Fokus gestört und somit unser Stresslevel und unsere Nervosität gesteigert. Egal ob es hierbei um Arbeit oder private Unterhaltungen geht, die geteilte Aufmerksamkeit stört. Studien zeigen sogar, dass Gespräche negativ beeinflusst werden, wenn das Smartphone nur am Tisch liegt. Eine digitale Auszeit kann also dafür sorgen, dass du Dinge fokussierter und in besserer Qualität erledigst und so, die Momente mit deinen Freunden mehr genießt.

Neues Lernen bei der Wurzelwerkstatt / Foto: Wurzelwerkstatt Maximilian Salzer 

Glücklicher Sein

Soziale Medien können bei richtiger Nutzung natürlich inspirierend, anregend und kommunikativ sein. Gleichzeitig vergessen wir oft, dass die Menschen hinter den Profilen nur einen Ausschnitt eines Lebens teilen, welcher meist die Sonnenseiten zeigt. Unbewusst geraten viele in einen Vergleich mit diesen virtuellen und gefilterten Persönlichkeiten. Das führt zu Selbstzweifel und Unzufriedenheit.

Eine Auszeit von sozialen Medien sorgt dafür, dass wir wieder mehr Bezug zum echten Leben und echten Menschen, mit Ecken und Kanten, herstellen können. Gleichzeitig schaffen wir auch wieder eine Verbindung zu uns selbst, unseren Wurzeln und unserer Intuition. Eine Auszeit von sozialen Medien unterstützt dabei, im Moment zu sein und nicht mehr fiktive Ideale anzustreben.

Kreativität einladen

Die Inspiration die wir online finden ist überwältigend. Gleichzeitig sorgen Likes, die teilweise durch Algorithmen generiert werden, dafür, dass manche Menschen mehr davon als andere bekommen, was aber nichts über die Qualität der Arbeit und schon gar nicht über die Kreativität der Person aussagt.
Kreativ-Sein ist ein subjektiver Begriff und jeder kann Kreativität in sich entdecken. Was dafür benötigt wird? Raum. Raum im Sinne von „ich schaffe in meinem Leben Platz für Kreativität“. Ein falscher Gedanke, der sich bei vielen von uns eingeschlichen hat ist, dass ein kreativer Prozess eine bestimmtes Ergebnis haben muss und so von Perfektionismus geleitet wird. Viel wichtiger als das Resultat ist allerdings der Schaffensprozess. Kreative Tätigkeiten egal ob Malen, Musik oder Tanzen sind entspannend und können eine Art der Meditation sein.

Selbstgemachte Harz Salbe / Foto: Wurzelwerkstatt Maximilian Salzer 

Es gibt noch viele weitere Benefits von digitalen Auszeiten, die du am besten am eigenen Leib spürst.

Eine Möglichkeit das gemeinsam mit gleichgesinnten und in Verbindung mit Yoga und in einmaliger Natur zu tun gibt’s bei der Wurzelwerkstatt im September.

Geleitete Meditationen und Yoga in der Natur / Foto: Wurzelwerkstatt Maximilian Salzer 

Wurzelwerkstatt die Botschaft des Offline-Seins erlernen

Seit 2017 vertritt die Wurzelwerkstatt die Botschaft des Offline-Seins und veranstaltet jährlich Retreats an naturnahen Kraftplätzen. BAREFOOT präsentiert die Yoga Retreats der Wurzelwerkstatt auf der Website. Finde unter der Rubrik Yoga Retreats alle wichtigen Details zu den aktuellen Retreats.

Alexandra Bachler

Alexandra Bachler ist freischaffende Konzepterin, Texterin, Yogalehrerin und Veranstalterin von Retreats.

Ihre Leidenschaft ist es zu bewegen. Mit Gedanken, Worten und Yoga. Das Wichtigste im vorherigen Satz ist das Und – denn das Eine forciert das Andere. Ihr ist es wichtig, einen positiven Einfluss auf die Umwelt und Mitmenschen zu haben.